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Geneal-Forum

Mit dem Besuch dieser Ausstellung in der Stiftsbibliothek St. Gallen am 29. Oktober 2016 hat die GHGO ihr Jahresprogramm 2016/2017 gestartet. Ausnahmsweise als «geschlossene Gesellschaft» für Mitglieder - ganz einfach, weil die Gruppengrösse für die Führungen limitiert war.

Stiftsbibliothek StGallen Barockraum

Gestartet wurde der Anlass mit einem Rundgang durch die Stiftsbibliothek. Carmen Baggio faszinierte dabei die Teilnehmerschar einerseits mit den Ausstellungsstücken, auf die sie einging; andererseits aber ebenso mit ihrem fundierten Wissen darüber. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei. Da wäre ja noch so Vieles an interessanten Ausstellungsstücken und dazugehörenden Geschichten gewesen ... und die Teilnehmer hätten ja die Stunde der Umstellung auf Winterzeit zusätzlich investieren können!

Interessant waren ebenfalls die Theorien mit den "4 Säften" (Blut, gelbe Galle, schwarze Galle, Schleim):

  • Blut (griechisch haima, lateinisch sanguis) > Sanguiniker
  • Gelbe Galle (griechisch cholé, lateinisch cholera citrina oder cholera vitellina) > Choleriker
  • Schwarze Galle (griechisch mélaina cholé, lateinisch melancholia und cholera nigra) > Melancholiker
  • Schleim (griechisch phlégma, lateinisch auch phleuma) > Phlegmatiker

Mehr dazu auf Wikipedia

Der zweite Teil führte einen Stock höher in Handschriftenkabinett. Das Handschriftenkabinett ist so benannt, weil früher dort die wertvollen Handschriften lagerten (im grossen Saal nur die gedruckten Bücher) -- die seit 2004 aber im Kulturgüterschutzraum im Keller lagern.

Dr. Karl Schmuki, der Stv. Stiftsbibliothekar erläuterte im normalerweise nicht zugänglichen Raum nicht nur dessen Geschichte und die früher darin untergebrachten Exponate. Heute sind es eher nur noch die Kuriositäten, die dort untergebracht sind. Er ging auch auf einzelne Gegenstände und deren Geschichten ein. So auch auf die 250 Jahre alte Münzsammlung (obwohl es bei den römischen Münzen einige Fälschungen darunter hat).

Ein sehr ansprechender, interessanter Anlass ging viel zu schnell zu Ende. Danach setzten sich noch einige Mitglieder zusammen um bei Kaffee und Kuchen Erfahrungen auszutauschen und den Kontakt zu pflegen.

Eine Abbildung des Handschriftenkabinetts befindet sich auf der Webseite der Stiftsbibliothek St. Gallen.

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